Hofer Fernweh-Park Hofer Fernweh-Park

 

"Ich plane kaum, sondern fahre von A nach B und dazwischen passieren Sachen."
So auch der Besuch im Fernwehpark 2007

Tilmann Waldthaler

28. Oktober 2007. Im August dieses Jahres ist Tilmann Waldthaler von Down Under nach Germany geflogen, plant Vorträge, schließt Sponsorverträge ab, pendelt von Erfurt nach Innsbruck und holt schnell mal seine alten Fahrräder, mit denen er um die Welt geradelt ist und die er Klaus Beer für das FERNWEH-STAR-CAFE geschenkt hat, für eine Ausstellung nach Erfurt.

In diesem Fall plant er, doch in der neuesten Ausgabe eines Radreise-Magazins, wo sein markanter Kopf sogar die Titelseite ziert, sagt er: "Ich plane kaum, sondern fahre von A nach B und dazwischen passieren Sachen." Und so passiert es, daß Tilmann Waldthaler nach Jahren wieder im Hofer Fernwehpark vorbeischaut: "Here I am! ".

Tilmann Waldthaler

Freiwillig, ohne Tonabdrücke, hebt Tilmann seine Hände für den Frieden in der Welt. "Tolle Sache Klaus, was Du hier gemacht hast", sagt er, "meine Unterstützung hast Du jederzeit."

Tilmann Waldthaler

TILMANN WALDTHALER - ein Mann, der 30 Jahre auf Radreise ist und über 400.000 Kilometer im Sattel abgeritten hat - ein Mann, der mit dem Bike nicht nur einmal, sondern mehrmals um die Welt gefahren ist...

Tilmann Waldthaler

Durch Eiswüsten, Schneewüsten, Dschungel. Durch Asien, Afrika, Nord- und Südamerika. Was hat dieser Mann nicht alles schon gesehen ... Klaus Beer: "Tilmann ist der personifizierte Fernwehpark".

Tilmann Waldthaler

Tilmann Waldthaler

Herzliches Wiedersehen mit dem "Macher" des Fernwehparks, Klaus Beer. Zwei, die sich auf Anhieb verstanden, zwei "verrückte" Kerle, zwei, die sich gegenseitig bewundern und respektieren mit dem, was sie tun.

Aug in Aug mit der "Schilderstraße Australia"

Tilmann Waldthaler

Und endlich steht er vor ihr. Tilmann Waldthaler schreitet zum ersten Mal seit der Entstehung entlang SEINER "SCHILDERSTRASSE AUSTRALIA". Aug in Aug mit Schildern, die er in Australien für den Fernwehpark gesammelt hat.

All diese Schilder hat Tilmann von seinen Touren durch das Herz des Roten Kontinents nach Hof geschickt - und Klaus hat daraus, mit einigen zusätzlichen Signs zur Verbindung, diese "Schilderstraße Australia" gebaut - die längst noch nicht fertig ist und ständig erweitert wird. Dank Tilmanns Hilfe.

Tilmann Waldthaler

"SAVANNA WAY" - eine rote Sandstaubpiste, die quer durch den australischen Kontinent führt. Ein Fernweh-Traum, ein Alptraum aus Gluthitze, unbarmherzig, ein australisches Abenteuer. Eine für manche "Never come back road". Schmerz, Freude, aber unendliche Freiheit...

Tilmann Waldthaler

"Und HIER bin ich durchgefahren... "sagt Tilmann. Obwohl Tilmann, der bereits die ganze Welt vom Fahrrad aus erkundete, jetzt in Australien ein Zuhause gefunden hat, hält er natürlich auch am anderen Ende der Welt nicht inne und schwingt sich immer wieder in den Sattel. Und wer den australischen Kontinent kennt der weiß, welche Fahrradabenteuer da im roten Outback noch auf Tilmann warten...

Tilmann Waldthaler

Das Schild "SAVANNAH WAY" spiegelt sich in Tilmann's Sonnenbrille. Wenn das Klaus nicht sofort sehen und zu einem Bild verarbeiten würde, mit dem KOALA-Sign im Hintergrund, wäre Klaus nicht der Foto-Freak, wie man ihn kennt.

Tilmann Waldthaler

Tilmann Waldthaler

Tilmann Waldthaler mit "Corona". "Ich bin die Corona", sagt er schmunzelnd.

Tilmann Waldthaler

Das gibt es doch gar nicht. Erika Beer, die sonst Star-Events meidet, ist da. Warum? "Weil Tilmann ein Pfundskerl ist", sagt sie. So wie der RÜDIGER NEHBERG, mit dem Tilmann erst vor zwei Tagen bei einem Vortrag zusammen war, wie er erzählt. "Der Rüdiger ist ein Supertyp" bestätigt Klaus, "bitte richte ihm das nächste Mal ganz herzliche Grüße von mir aus." Er ist natürlich auch schon lange im "Signs of Fame der Abenteurer" vertreten.

Tilmann Waldthaler

Unser Bild zeigt Tilmann Waldthaler mit dem Survival Experten und Menschenrechtler RÜDIGER NEHBERG, der neben seinem Engagement für die Yanomami-Indianer in Südamerika sich jetzt auch mit großem Erfolg gegen die Beschneidung der Frauen in den moslimischen Ländern einsetzt.

Der unbändige Drang nach Freiheit

Tilmann hat Klaus zwei brandneue Rad-Magazine mitgebracht, in dem er in einem großen Interview für 30 Jahre im Sattel gewürdigt wird.

Klaus bittet ihn, diese zu signieren, blättert darin, bleibt an einer Antwort Tilmanns hängen und spürt sofort das unbändige Fernweh in sich auflodern...

DAS IST ES, was Klaus will. Nicht Zahlen, Formulare wie in seinem Beruf als Banker. Klaus will DAS. Das, was der Tilmann macht - und ist deshalb seit 40 Jahren nicht wirklich glücklich - weil er sich einfach als Weltenbummler, Filmemacher, Schriftsteller, ja Künstler fühlt... Nur dann, wenn er einmal im Jahr losziehen kann in die Welt, mit dem unbändigen Drang nach Freiheit und der unbändigen Sehnsucht nach fremden Ländern, mit der Filmkamera in der Hand, beginnt für Klaus Beer das "Leben". So wie Tilmann in seinem Interview erzählt...:

"Mein Tag beginnt um fünf Uhr. Das habe ich mir von der Natur abgeschaut: Sobald es hell wird, gehen die Blumen auf, die Tiere kommen heraus... Es ist eine sehr angenehme Zeit des Tages, kühl, Ruhe... Deswegen packe ich Zelt und Schlafsack sofort zusammen und fahre los, frühstücke später. Ich fahre so cal 70, 80 km, bis zehn, elf Uhr, wenn es richtig heißt wird. Dann raste ich, esse mein Müsli, kümmere mich um Wäsche und Ausrüstung, schaue mir etwas an, anschließend kaufe ich fürs Abendessen ein... Gegen drei, vier Uhr fahre ich nochmal los bis kurz vor Einbruch der Dunkelheit..."
(Auszug aus "RADtouren", 5/07)

Tilmann Waldthaler

Tschüß Tilmann Waldthaler, weiterhin tolle Zeit in Deutschland, volle Säle bei Deinen Vorträgen und dann lebe Deinen Lebenstraum weiter aus in down under Australia - von woher sicher weitere tolle Schilder für die "SCHILDERSTRASSE AUSTRALIA" im Hofer Fernwehpark kommen werden...

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